Ein bißchen Voodoo… ♪♫♪♪♫♪

Über Musik zu reden – und es sei mal dahingestellt, ob man das kann, ohne über Literatur zu tanzen 😉 – ist auch immer ein wenig darüber zu streiten. Ich find´s gut – du nicht. Dir ist es zu laut – mir nicht. Und so weiter…

Sprich: Musik zu erleben ist immer ein emotionaler Vorgang. Musik zu machen übrigens auch. Oder auch zu hören. Und da ist es wie mit Spinat, Katzen oder großen Brüsten: es gibt kein Richtig oder Falsch, am Ende zählt nur, ob es mir gefällt. Punkt.

Es geht um Voodoo, also jene „Zaubereien“, die einem helfen können, dass die heimische HiFi-Anlage besser klingt. Ich bin kein Ingenieur und kann gewisse Effekte nicht erklären. Will ich auch gar nicht. Ich will die Effekte hören, weil ich ständig auf der Suche nach meinem perfekten Klang bin. Und das Schöne daran: die Suche hört nie auf 😉

Warum gibst du für einen CD-Player so viel Geld aus? Das ist doch digital. Das klingt doch eh gleich.“

Wenn ich jedes Mal, wo ich den Satz gehört habe, 1 € bekommen hätte, ständ bei mir endlich der SACD-Player von Esoteric 🙂 Der CD-Brüllwürfel von Tchibo und der besagte Traum-Player werden nie gleich klingen – da können wir uns mit Sicherheit alle den Versuchsaufbau sparen. Ergo: es scheint wohl Unterschiede zu geben.

Die gibt es im Großen – aber auch im Kleinen.

Ich betreibe zum Beispiel meine Anlage mit der HMS Energia MK Netzleiste und der passenden Energia Steckdose. Nun kann den Einsatz nicht wirklich im Vergleich hören – aber dem Strom, der schließlich alle Geräte antreibt, ein wenig auf die Finger zu schauen, schadet auf jeden Fall nicht. Natürlich bilde ich mir ein, dass seitdem alles besser klingt, der Psychoakustik sei Dank.

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HMS Energia Netzleiste

Egal: es schadet auf keinen Fall und das Gefühl, meinen Geräten sauberen, störungsfreien Strom zu liefern, gibt mir vor allem eins: die Gewissheit, mein Bestes getan zu haben. Und das ist für die Grundhaltung beim Musik hören ein durchaus wichtiges Element.

Es gibt Klangschalen, die angeblich, richtig im Hörzimmer aufgestellt, für enorme Klangverbesserungen sollen. Ich hab´s nie probiert, habe da aber so meine Zweifel. Wenn jemand sich damit wohler fühlt, haben die Dinger ihren Preis gerechtfertigt – ich werde das nicht sein.

Als ich vor einem Jahr anfing, mich wieder mit Vinyl zu beschäftigen, hab ich mir einen Pro-ject 2Xperience gegönnt – natürlich in der aufgerüsteten Version mit den besseren Kabeln 🙂 Bestückt war er mit einem Ortofon M2 Red und jeder sagte mit: gute Wahl.

Was mir nach 30 Jahren CD hören allerdings fehlte, war die Dynamik. Also probierte ich mit Vorverstärkern rum, was nichts brachte. Warum, ist schon fast eine Geschichte für sich – und wer weiß! Mein HiFi-Dealer gab mir das Bronzene Ortofon mit – aber mehr Dynamik war damit zu erreichen.

Irgendwann sagte ich mir, scheiß drauf, gönn dir das Schwarze. Und seitdem ist das Thema Vorverstärker für mich ad acta gelegt. Das Ding ist einfach ein Traum – und natürlich gibt es bestimmt bessere Tonabnehmer, Player und Tonarme und überhaupt. Aber in Sachen Preis/Leistung ist die Kombi für mich unschlagbar.

Blacky
Ortofon 2M Black

Suchen, Probieren, Vergleichen – dieser Prozess, egal ob bei Geräten oder Kabeln oder Zubehör, macht mir das Spaß. Und den lass ich mir von keinem Ingenieur vermiesen. Am Ende zählt nur eines: gefällt mir das Ergebnis! Und ist es mir den Einsatz von Zeit und Geld wert gewesen!

Die Antwort lautet meistens: Ja! 🙂

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