was ich noch zu sagen hätte…

Es ist jetzt knapp 2 Monate her, dass ich meine kleine Social Media-Krise hatte. Seitdem ist vieles anders, einiges besser und manches ungewohnter geworden. Aber der Schritt war gut und richtig – und das Ende des Weges ist zum Glück noch nicht erreicht 🙂 Und ich bin vor allem gespannt, wohin der Weg noch führt!

In Sachen Musik, vor allem Vinyl, und HiFi bin ich mittlerweile ein großer Instagram-Fan. Nichtsdestotrotz ist meine Facebook-Community in Sachen Musik nicht tot – sie ist nur kleiner und überschaubarer geworden, dadurch intensiver und ergiebiger. Da läuft jetzt mehr über den messenger im persönlichen Gespräch, und vor allem haben die analogen Treffen in dem Zeitraum erfreulicherweise deutlich zugenommen. Es wird bald einen Vinyl-Stammtisch in Köln geben – wer Lust hat, kann sich ja bemerkbar machen 🤗

Bei Instagram läuft dagegen die digitale Kommunikation immer besser. Dort bin ich Teil einer Community, die ich immer mehr zu schätzen weiß. Obwohl auch bei Insta nicht alles perfekt ist, was aber an dem Netzwerk und nicht an den Menschen dort liegt.

Also, liebes Instagram: Du könntest z.B. denjenigen, die glauben, dass das „Ich folge dir, du folgst mir“-Spielchen bei mir funktioniert, gerne sagen, dass es das nicht tut. Du bist nämlich mein erstes Social Media-Netzwerk, bei dem ich mich konsequent nur für eines interessiere: Musik. Und zwar die Sammlungen, die Hardware, HiFi, CDs, Vinyl und alles, was dazu gehört. Gut, es gibt da auch bei mir ein paar Ausnahmen – ich will ja auch nicht päpstlicher sein als der Papst 😉

der erste 100er… 😉

Ich mag vor allem den Austausch – egal ob in den Kommis, den Stories oder Nachrichten. Ich mag vor allem daran – neben den ganzen Inspirationen ♥ – das offenbar jeder ein gutes Gefühl dafür hat, auch wieder die Klappe zu halten. Wenn alles gesagt ist, ist halt alles gesagt. Und ich mag den Humor, der der da so in meiner Timeline herrscht…

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Der braucht ein wenig, aber ich liebe ihn ❤️

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Ich mag auch deinen Algorithmus. Die Beiträge sind meist fresh, natürlich weißt du, mit wem ich so kommuniziere und zeigst mir die als Erstes. Die Werbung, die du mir zuspielst, ist erfrischend unauffällig und vor allem sehr an meinen Interessen orientiert. Ich frag mich wirklich manchmal, warum dein großer Bruder das nicht einfach genauso machen kann 🤔

Was ich an dir besonders mag: ich erinnere mich noch an rege Diskussionen auf Facebook, wenn jemand mal ein Album negativ kommentiert hat. Darf man das, muss das sein, scroll weiter, ist ok, muss ja nicht gleich beleidigend sein… Bei dir, liebes Instagram, hab ich das so noch nicht erlebt. Der gegenseitige Respekt ist so selbstverständlich, dass derartige Diskussionen gar nicht aufkommen. Nicht, dass ich was gegen Diskussionen hätte – ich mag aber gerade dieses „selbstverständlich“! 😍

An den Bots, die dich so infiltrieren, daran solltest du mal verschärft arbeiten. Wenn mich ein Account nicht interessiert, interessiert er mich nicht. Es wird auch nicht besser, mit Likes und Kommis bombardiert zu werden. Es freut mich, wenn meine Bilder gefallen, aber ander Leuts Fingenägel, Autos oder Kinder sind mir schlicht egal. By the way: ich brauch auch keine Porno-Links als Nachricht. Ich kenn genug, glaub mir 😎

Ich schau mir ein neues Profil immer erst mal an. Wenn es da Bilder gibt, die ich mag und der Musikgeschmack darauf schließen läßt, dass es für mich was Neues zu entdecken gibt, schlage ich zu 😉 Süß find ich dagegen immer wieder, wenn mir Leute folgen, ohne vorher einen Like hinterlassen zu haben. Wenn ich dann noch sehe, dass auf ihrem Kanal noch nicht mal ein Post, geschweige denn eine Beschreibung zu sehen ist, sträuben sich mir wieder die Bot-Nackenhaare, die dann vor lauter Alarmbereitschaft still vor sich hin surren…

Ich mag es auch nicht, wenn Leute auf meine Posts reagieren, die ihren Account auf privat geschaltet haben. Mal ehrlich: was soll der Scheiß? Wenn du privat sein willst, was machst du dann hier? Natürlich ist das dein gutes Recht, aber bitte: reagier nicht auf mich, wenn du selber nicht bereit bist, die Karten offen zu legen. So Klick-geil bin ich auch nicht.

Aprospos: ich hab ja schon darüber nachgedacht, mich mal in einem Bikini mit einem Album-Cover in der Hand abzulichten. Es ist schon bemerkenswert, wieviel Reaktionen solche Bilder bekommen. Ich bin mir nur nicht sicher, ob das in meinem Fall funktionieren würde. Ich hab da ja so eine Ahnung… 🤣und bevor du fragst: nein, eine Operation käm auf keinen Fall in Frage! Ich schaff mir auch keine Katze an. Die scheinen ja in Sachen #instavynil irgendwas mit Bikini-Bildern gemeinsam zu haben. Bin halt Hundemensch 🐺

Ach ja, der Blog hier 😉 der macht sich auch ganz prächtig. Hier findet mittlerweile auch einiger Austausch statt. Natürlich wäre es toll, 100.000 Follower zu haben, aber ganz ehrlich: was zu viel ist, ist zu viel. Das hier ist mein Hobby, das Schreiben eine wieder aufgeflammte Leidenschaft, der ich in letzter Zeit nicht so nachkommen konnte, wie ich gerne gewollt hätte. Aber irgendwie muss der Rubel ja rollen 🤑

Und bevor ich euch erkläre, was es mit dem Titelbild auf sich hat – sofern sich überhaupt jemand gefragt hat, was es damit auf sich hat – möchte ich vor allem eins sagen: Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!!! ♥ Und das Foto: ich mag es einfach. #NoFilter und eines der wenigen Bilder, das in meinem Insta-Account nichts mit Musik zu tun hat. Kann man ja mal machen. 😇

6 Kommentare zu „was ich noch zu sagen hätte…

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    1. 1000 Dank 🤗 ich bin auch immer wieder begeistert von deinen Beiträgen. Wie du dich für Musik begeistern kannst, trotz deiner Einschränkung, hat meinen höchsten Respekt! Ich hab immer mehr Angst davor gehabt, nicht mehr richtig hören zu können, als davor, nicht mehr richtig sehen zu können. Dein Umgang damit ist bewundernswert. Ich glaube nicht, dass ich das so könnte. Und meine Insta- und FB-Kanäle sind im Blog verlinkt. Nicht optimal, aber ich übe ja noch 😉

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      1. Danke für Deine Worte! Ich kann die von Dir beschriebene Angst sehr gut nachvollziehen – Du wirst es nicht glauben, aber ich habe auch meine Momente, in der ich mir Gedanken darüber mache, „was wäre, wenn Dein Gehör noch schlechter wird?“Aber zum Glück ist es für meine Verhältnisse stabil und ich kenne es auch nicht anders 😉 Umso mehr genieße ich es, dass die Musiklandschaft so riesig und vielfältig ist.

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  1. Wo darf ich unterschreiben? Mit dem Stammtisch kommste mir mindestens 10 Jahre zu spät und das bedaure ich 😦 Bin ich doch 2008 nach 10 Jahren Cologne zurück in die Heimat nach Hannover gezogen. Beste Grüße, Aksel

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